Matratzen geeignet für Senioren

Es gibt verschiedene Matratzenarten, doch nicht jede wird den Bedürfnissen von älteren Menschen gerecht. Die Matratzenindustrie bietet eine Auswahl von Matratzen speziell für ältere Menschen, die so genannten „Seniorenmatratzen“, an. Sie besitzen besondere Eigenschaften, die einen gesunden und schmerzlosen Schlaf für Senioren fördern.

Warum brauchen Senioren andere Matratzen?

Ältere Menschen benötigen ihren Beschwerden angepasste Matratzen. Der Fachmann empfiehlt weichere Modelle, um Knochenschmerzen, Wundliegen oder Druckstellen abzuwehren. Die Haut wird empfindlicher, die Schlafgewohnheiten und die Ansprüche des Menschen an die Liegepositionen verändern sich. Schlafstörungen lassen sich mit einer Seniorenmatratze deutlich reduzieren.

Welche Matratzen sind geeignet und warum?

Bei Seniorenmatratzen ist auf spezielle Anforderungen nach orthopädischen Aspekten zu achten. Als optimal gelten Latex- und Schaumstoffmatratzen. Diese Matratzen passen sich perfekt dem Körper an, unterstützen den Knochenapparat und die Wirbelsäule in jeder Schlaflage. Die ideale Matratze hat den Nacken- und Schulterbereich zu unterstützen, damit keine Überdehnung der sensiblen Muskeln auftritt. Das Material gibt nicht nach, es bilden sich keine Liegekuhlen. Selbst wenn die Position im Schlaf verändert wird, formt sich die Matratze langsam zurück. Somit passt sie sich den Gewohnheiten der Senioren an und bieten einen bequemen, schmerzfreien Liegekomfort. Schaum- und Latexmatratzen sind besonders langlebig und pflegeleicht. Das Drehen und Wenden dieser Matratzen ist durch ihr geringes Gewicht einfach.
Zu harte Matratzen können den druckempfindlichen Körper von Senioren schädigen, es kommt eventuell zu Durchblutungsstörungen und Dekubitus. Das bedeutet nicht, dass eine extrem weiche Matratze richtig ist. Die korrekt balancierte Matratze für ältere Menschen hat eine untere härtere Schicht und die weichere Oberschicht. Sie lagert die belastete Wirbelsäule in gerader bequemer Linie und wirkt unterstützend.
Taschenfederkern- und Kaltschaummatratzen mit Oberflächenprofilierung überzeugen mit einem guten Feuchtigkeitsmanagement. Um die Wirbelsäule zu entlasten und das Hinlegen oder Aufstehen zu erleichtern, sollten Matratzen für Senioren die bequeme Komforthöhe zwischen 20 cm und 30 cm aufweisen. Unterteilt in orthopädische Liegezonen sorgen diese Matratzen für eine bequeme Liegefläche. Zusätzliche Hilfe gibt eine Sitzkante durch Randverstärkung der Matratzen. Durch den Widerstand des Matratzenrandes wird beim Aufstehen weniger Kraft benötigt.

Verschiedene Matratzenarten

  • Kaltschaum-Matratzen für Senioren

Hochwertige Matratzen aus Kaltschaum sind ideal für Senioren. Sie sind in sieben Zonen eingeteilt, die lästiges Einsinken von Hüfte oder Schultern wirkungsvoll verhindern, es entstehen keine Liegemulden. Damit bekommt der Körper während der Nachtruhe nötige Unterstützung. Die extreme Atmungsaktivität schafft ein trockenes Schlafklima, denn sie garantiert die Durchlässigkeit von Feuchtigkeit. Ältere, druckempfindliche Menschen bevorzugen Matratzen aus Viscoschaum. Er passt sich der Körperform an und reagiert thermoplastisch. Der Körper sinkt sanft ein und geniesst eine angenehme Nachtruhe. Das leichte Eigengewicht der Kaltschaum-Matratzen erweist sich beim Beziehen oder Wenden als besonders praktisch.

  • Latexmatratzen für Senioren

Latex-Matratzen guter Qualität punkten mit relativer Weichheit, die dem Begehren älterer Menschen nach weichem Liegegefühl entspricht. Zudem überzeugen Matratzen aus Latex durch ihre vorzügliche Punktelastizität, sie sichert die erforderliche Unterstützung des Leibes im Schlaf. Auch Latex-Matratzen werden mit sieben Zonen angeboten, sie weisen ungleiche Lochstärken im Latex auf. Dadurch bildet sich auf der Latex-Matratze keine Liegemulde und sie gibt nur an der Stelle nach, die tatsächlich belastet wird. So verbessert sich die Durchblutung während der Nacht und der Körper ist keinem Druck ausgesetzt. Nachteilig ist das Gewicht dieser Matratzen, darum bestehen Matratzen für Senioren häufig aus Kaltschaum, sie sind langlebig und leichter zu Händeln.

  • Taschenfederkern-Matratze

Taschenfederkern-Matratzen mit integrierter Sitzkante sind keine denkbaren Matratzen für ältere Menschen. Sie erleichtern zwar das Aufstehen oder Zubettgehen und die eingenähten Federn verschaffen wohltuende Druckentlastung, aber es bilden sich Liegemulden, wodurch Wirbelsäule und Knochenapparat nicht mehr unterstützt werden. Die beliebten Federkernmatratzen sind daher für Senioren nicht geeignet.

  • Was ist beim Kauf zu beachten

Matratzen für Senioren sollten ein angenehmes, persönliches Liegegefühl vermitteln, Skelett, Kopf und Wirbelsäule unterstützen und keine Liegemulden bilden. Beim Kauf sollte deshalb Gewicht, Körpergröße, gesundheitliche Beschwerden sowie die bevorzugte Schlafposition des Nutzers berücksichtigt werden. Menschen wechseln in der Nacht mehrmals die Schlafposition, es muss eine Matratze gefunden werden, die ein wohliges Liegegefühl in sämtlichen Schlafpositionen vermittelt. Dieses testet der Käufer am Besten durch Probeliegen.
Achten Sie auf eine geeignete Höhe des Bettes, es ist für Senioren beschwerlich, aus einem zu niedrigen Bett aufzustehen. Der Umgang mit Matratzen wird für sie bei schweren Modellen kompliziert. Also sind für Senioren leichte Matratzen auszuwählen, die bequem im Handling sind.
Die Eigenschaften des Bezuges mit erheblicher Atmungsaktivität ist ein weiterer, wichtiger Aspekt. Grundsätzlich empfiehlt sich ein hochwertiger PU-Bezug (Polyurethan-Bezug) für die neue Matratze, er ist atmungsaktiv und bietet gleichzeitig Schutz und Hygiene.
Der Fachmann empfiehlt für Senioren eine mittelfeste Kaltschaummatratze mit einer guten Zoneneinteilung (softe Schulterzone, mittelfester Beckenbereich) sowie einer guten Unterstützung im unteren Rückenbereich. Er liefert Ihnen die Matratze zwecks Probeliegens nach Hause, holt diese Matratze zurück, wenn sie nicht richtig ist. Auf diese Weise probiert der Kunde im eigenen Umfeld aus, wie gut er auf der Matratze liegt und ob er am nächsten Morgen ohne Beschwerden aufwacht. Je nach Grad der körperlichen Einschränkungen sorgen qualitativ hochwertige Matratzen für einen erholsamen Schlaf.
Bei allen Erkenntnissen über Liegekomfort und Ergonomie bleibt der entscheidende Punkt Ihr individuelles Wohlbefinden.

Die Bedeutung des Schlafes

Einleitung

Schlafen – Was genau wird darunter eigentlich verstanden? Was passiert, wenn sich der Körper zur Ruhe legt und sich ins Reich der Träume begibt? Welche Auswirkungen besitzt unser Schlaf? Wie wichtig ist Schlaf für den Menschen? Ist er unabdingbar oder könnte man vielleicht darauf verzichten? Wieso träumen manche Menschen mehr als andere? Und welche Bedeutung haben Träume eigentlich?

Allgemeines über den Schlaf

Die Menschen schlafen seit Anbeginn ihrer Zeit. Schlaf ist elementar für jeden einzelnen Menschen. In dieser Zeit kommt der Körper zur Ruhe und kann sich seiner Regeneration widmen. Der Kreislauf fährt runter, der Puls senkt sich und die Atmung flacht ab. Ein gesunder Schlaf dient der Erholung des kompletten Organismus und ist wichtiger Bestandteil des Menschenlebens. Bekommen wir zu wenig davon, sind wir anfälliger für Erkältungen oder andere Erkrankungen. Bei chronischem Schlafmangel können sich sogar schwerwiegende Krankheiten wie beispielsweise Bluthochdruck oder Magen-Darm-Störungen entwickeln. Psychische Krankheiten sind ebenso zu berücksichtigen.
Erholsam ist der Schlaf vor allem zu Nachtzeiten, wenn es draußen dunkel ist. Entgegen vieler alten Meinungen haben Forscher in etlichen Studien herausgefunden, dass der Mensch eine sogenannte „innere Uhr“ besitzt. Diese innere Uhr sorgt dafür, dass der Schlaf nachts erholsamer ist als am Tage. Es macht dabei keinen Unterschied, ob durch künstliches Licht versucht wird, eine Täuschung zu erzeugen.
Durch das Schlafen erreicht der Mensch einen gewissen Abstand zum Tagesgeschehen und kann seine Selbstheilung anregen. Dies ist für ihn unverzichtbar.
Zusätzlich gibt es unterschiedliche Schlaftypen von Menschen. Das bedeutet, dass manche Personen länger schlafen müssen als andere. Während manche Menschen mit vier bis fünf Stunden Schlaf auskommen, können es bei anderen durchaus acht oder mehr Stunden sein. Der genaue Grund dafür ist bisher noch nicht hinreichend erforscht.

Schlafphasen

Es gibt vier unterschiedliche Schlafphasen, die man Zyklus und Zyklus durchläuft.
Dazu zählen die Einschlafphase, der leichte Schlaf, die Tiefschlafphasen beziehungsweise Traum- oder REM-Schlaf.

Phase I:
Bei der Einschlafphase kommt der Körper langsam zur Ruhe und die Atmung wird ruhiger. Diese Phase beschreibt den Übergang vom Wachzustand in den Schlaf. Zu dieser Zeit entspannt sich die Muskulatur und auch die Gehirnströme werden langsamer.

Phase II:
Während des leichten Schlafes schläft man ungefähr zehn Minuten ganz leicht und die Muskulatur ist am arbeiten. In dieser Zeit kann es zu leichten Muskelzuckungen kommen. Danach entspannen sich die Muskeln.

Phase III und IV:
Diese beiden Phasen bezeichnen die Tiefschlafphasen. Zu dieser Zeit schläft der Körper fest und er wacht nur sehr schwer auf. Die Regeneration des Körpers verläuft hier besonders gut. Die REM-Phase (Rapid Eye Movement) ist jene Phase, in der sich die Augen sehr schnell bewegen. Der Schlafende träumt in dieser Zeit und ist lebhaft im Geschehen. Das Gehirn arbeitet nun auf Hochtouren und Personen, die zu dieser Zeit geweckt werden, können sich meistens sehr gut an ihre Träume erinnern. Zu dieser Zeit kann es auch zu sogenannten „Klarträumen“ kommen. Später jedoch mehr dazu. Die Muskulatur ist komplett entspannt und stellt vermutlich eine Art Selbstschutz dar. Der Körper kann sich somit nicht selbst verletzen, auch wenn er sich in wilden Träumen wiederfindet.
Nach Ablauf dieser ineinander übergreifenden Phasen beginnt der Zyklus von Neuem. Mit zunehmender Schlafdauer werden die REM-Phasen stetig länger. Ein kompletter Zyklus dauert zwischen 60-90 Minuten.

Bedeutung und Nutzen der Träume

Entgegen vieler Meinungen träumt jeder Mensch. Die meisten können sich lediglich nicht mehr an ihre Träume erinnern. Nur schemenhaft sind vielen ihre Träume direkt nach dem Aufwachen noch präsent. Ist der Körper schließlich richtig wach und man hat sich bereits bewegt, sind diese jedoch meist schon komplett vergessen. Das führt dann häufig zu der falschen subjektiven Einschätzung, man würde nicht träumen.
Weshalb der Körper träumt ist noch nicht komplett ergründet. Wissenschaftler sind sich über den konkreten Nutzen noch nicht eindeutig einig. Jedoch scheint es unumgänglich zu träumen. Ein Ansatz ist der, dass die Träume das Erlebte verarbeiten. Ein anderer könnte sein, dass durch das Unterbewusstsein bestimmte Hinweise gegeben werden. Ein Traum besteht zu einem Großteil aus Symbolen. Hierzu zählen archetypische Symbole, die ganz allgemein gelten. Jedoch sind einige Symbole wohl auch individuell zu betrachten. Bücher über Traumdeutungen liefern hier weitere Ansätze.
Menschen durchleben ihren Alltag vermutlich erneut und lernen durch das Geträumte neue Lösungsansätze für ihre Probleme zu finden.

Was ist ein Klartraum?

Ein Klartraum, auch luzides Träumen genannt, entwickelt sich dann, wenn dem Träumenden bewusst wird, dass er träumt. Die Person wacht dann nicht auf, sondern kann ihren Traum nach ihren Wünschen gestalten. Sie erlangt die volle Kontrolle über den Traum und kann ihren Interessen folgen. Beispielsweise ist es dann möglich, im Traum bewusst zu fliegen oder anderen Aktivitäten nachzugehen. Grundsätzlich gilt diese Fähigkeit als erlernbar, erfordert jedoch sehr viel Übung und Geduld. Auch hier liefern einige Bücher interessante Anleitungen. Das Gegenteil eines Klartraumes nennt man Trübtraum, also einen „normalen“ Traum. An Klarträume kann man sich in aller Regel sehr gut erinnern, da diese nahezu so „echt“ erlebt werden, wie die bekannte Realität.

Abschließendes

Letztlich bleibt festzuhalten, dass der exakte Grund, weshalb wir schlafen, noch nicht eindeutig erforscht ist. Bekannt ist nur, dass es für den Menschen ausgesprochen wichtig ist zu schlafen und zu träumen. Bleiben der Schlaf und die Träume für lange Zeit aus, kann es psychischen und körperlichen Beschwerden kommen. Nach einigen Tagen Schlafentzug fangen Menschen an zu halluzinieren. Das Thema Schlaf ist noch recht jung in der Forschung und wird die nächsten Jahre sicherlich noch zu neuen Erkenntnissen führen. Das komplexe Themengebiet bietet bisher noch viel Raum für Spekulationen und bleibt definitiv interessant.

Arzneimittel – Erstattungen und Zuzahlungen

Was bedeutet Zuzahlung?

Versicherte, die Leistungen der Krankenkasse in Anspruch nehmen haben einen Teil des finanziellen Aufwands, bis zu einer festgelegten Belastungsgrenze, selbst zu tragen.

Wer muss zuzahlen?

Zuzahlungspflichtig sind alle Krankenversicherten.

Wann muss man zuzahlen?

Die Pflicht gilt, wenn Leistungen der Krankenkasse in Anspruch genommen werden. Dazu gehören, neben stationärer Behandlung und Fahrkosten, in erster Linie Medikamente.

Das Rezept

Je nach Rezept unterscheidet sich die Zuzahlungspflicht. Stellt der Arzt ein grünes Rezept aus, so übernimmt die Krankenkasse das Medikament nicht, da es sich dabei um ein privates Rezept handelt. Bei diesen Medikamenten handelt es sich um so genannte „OTC“ (Over the Counter) Präparate. Sie sind nicht verschreibungspflichtig.

Ist ein Rezept rosa-farben, handelt es sich um ein rezeptpflichtiges Medikament, für welches man sich die Kosten erstatten lassen kann.

Die Zuzahlung für verschreibungspflichtige Medikamente liegt bei einem Minimum von 5€ und einem Maximum von 10€.

Die Festbetragsregelung

Sie legt fest, dass die Krankenkassen für Arzneimittel einen festgelegten Preis bezahlen, der für diese Gruppe von Medikamenten gilt. Liegt ein Medikament über dem genannten Preis, muss der Differenzbetrag zusätzlich zur regulären Zuzahlung geleistet werden, ob man als Patient befreit ist oder nicht.

Es ist empfehlenswert, beim Arzt nach einem preisgünstigeren Medikament zu fragen. Liegt der Preis des Arzneimittels über dem Festbetrag, ist der Arzt verpflichtet den Patienten darüber zu informieren.

Ändert sich der Festbetrag bei einem Medikament, kann dieses kostenpflichtig werden. Schließen Krankenkassen Rabattverträge mit Arzneimittelherstellern ab, ist es möglich, bei diesen Arzneien ganz oder teilweise einen Zuzahlungserlass zu erwirken. Mitunter kann man dann Arzneien ohne Aufzahlung erhalten.

Arzneien über Versandapotheken

Verschreibungspflichtige Medikamente müssen in Deutschland zu einem einheitlichen Preis verkauft werden.

Kommen die Medikamente aus der EU-Versandapotheken, dann sind Rabatte und Nachlässe auf Zuzahlungen möglich.

Wie viel muss zugezahlt werden?

Der Betrag ist individuell abhängig vom Patienten. Je nach Ausgangssituation unterscheiden sich die Belastungsgrenzen. Der Prozentsatz liegt bei 2% des Bruttoeinkommens zum Lebensunterhalt. Dabei geht der Gesetzgeber vom Gesamteinkommen des Haushalts aus. Berücksichtigung finden alle im Haushalt lebenden Personen.

Der Freibetrag

Jede im Haushalt lebende Person, hat einen Freibetrag. Für den ersten Angehörigen, der im Haushalt lebt, liegt dieser bei 15%. Im Jahr 2017 liegt dieser bei 5.355 Euro. Für Kinder ist der Freibetrag etwas höher angesetzt und liegt bei 7.356 Euro.
Diese Freibeträge werden vom Bruttoeinkommen der Familie abgezogen.

Das Bruttoprinzip

Das Bruttoeinkommen gilt als Maßstab für wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Deshalb bildet es die Grundlage für die Berechnung. Ja nach Einkommen wird anhand dieser Zahlen die Beitragshöhe festgelegt.

Einnahmen aller im Haushalt lebenden Familienangehörige zählen dazu. Zu den Einkünften gehören wiederkehrende Bezüge, wie z. B. Arbeitsentgeld oder Rente. Einnahmen aus Vermietung und Verpacchtung, Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsicherung sind davon nicht ausgenommen.

Die Befreiung

Wird die Belastungsgrenze erreicht, besteht Anspruch auf eine Zuzahlungsbefreiung. Um diese zu erhalten, müssen die Versicherten die Zuzahlungen dokumentieren und können einen Befreiungsbescheid beantragen.

Belastungsgrenze bei chronischer Krankheit

Sind Versicherungsnehmer in regelmäßigen Abständen wegen derselben Krankheit in Dauerbehandlung, liegt die Belastungsgrenze niedriger. Die Selbstbeteiligung liegt bei 1 % der Bruttoeinnahmen. Wer wenigstens 1 Jahr, mindestens einmal pro Quartal wegen derselben Krankheit beim Arzt war, gilt als chronisch krank.
Festlegung der Kriterien und Feststellung einer chronischen Krankheit obliegen der Krankenkasse.

Diese Regelung gilt auch für Personen, wo die z. B. die Unterbringung im Heim vom Träger der Sozialhilfe oder der Kriegsopferfürsorge getragen wird. Dazu zählen auch Sozialhilfeempfänger.

Für Versicherte, die nach SGBII Leistungen beziehen, sind die Bruttoeinnahmen der Bedarfsgemeinschaft relevant.

Was über die Belastungsgrenze hinausgeht, kann sich der Patient von der Krankenkasse unter Vorlegung der Quittungen erstatten lassen.

Heimbewohner

Leben Versicherte Sozialhilfeempfänger in einem Heim, wird die Zuzahlungshöchstgrenze vom Träger der Sozialhilfe, in Form eines Darlehens gewährt. Dieses wird direkt an die Krankenkasse ausgezahlt. Die Rückzahlung erfolgt in Raten. Dafür werdeb die Versicherten sofortig von der Zuzahlungspflicht befreit.

Absetzbare Zuzahlungen

Belege von Medikamente können für die Steurerklärung aufbewahrt werden. Die Zuzahlungen zu den Arzneimitteln sind steuerlich absetzbar.

Demenz – Therapie und Behandlung

Wenn man die Diagnose Demenzerkrankung erhält, ist das für die meisten Erkrankten ein großer Schock und man hat die schreckliche Vorstellung vor Augen, dass man in kürzester Zeit nicht mehr ein alltagskompatibles Leben führen kann. Zwar ist eine Demenz nicht heilbar, doch durch geeignete Therapien und Behandlungsmethoden kann das Fortschreiten der Krankheit durchaus erheblich gebremst werden und auch die Lebensqualität der Betroffenen kann verbessert werden. Eine passende Therapie wird vom Facharzt dem Stadium der Erkrankung angepasst und kann daher in unterschiedlicher Form verlaufen und durchgeführt werden.

Bevor sich für eine bestimmte Therapie bei der Demenz entschieden wird, gehen die Fachärzte in einer dreischrittigen Untersuchungsmethode vor.

Im Vorfeld werden die Ursachen erforscht, die durch eine geeignete medizinische Versorgung abgewendet werden können. Im Rahmen einer solchen Behandlung kommen auch das Training des Gedächtnis des Demenzerkrankten und ergotherapeutische Maßnahmen zum Einsatz, sowie die Behandlung mit geeigneten Medikamenten, so dass eine ganzheitliche Therapie bereits von Beginn der Erkrankung erfolgt.
Insbesondere ältere Menschen leiden unter Mangelerscheinungen in den verschiedensten Bereichen. So kann ein Mangel an Vitaminen oder auch an Flüssigkeit dafür verantwortlich sein, dass die Anfänge der Demenz weiter fortgeschritten sind, als sie eigentlich sein sollten. Diese Ursachen werden durch die medizinischen Untersuchungen behoben und auch ausgeschlossen. Aber auch weitere organische Ursachen müssen im Vorfeld als gravierende Ursachen der Demenz ausgeschlossen und beseitigt werden. Das können unter anderem Entzündungen und Infektionen von Bereichen des Gehirns sein. Aber auch eine Unterfunktion der Schilddrüse kann Vergesslichkeit und leichte Verwirrtheit bei den erkrankten Personen hervorrufen. Oft leiden die Betroffenen auch unter psychischen Erkrankungen wie Depressionen, die eine partielle Verwirrtheit und auch Vergesslichkeit verursachen kann, die dann als Symptome der Demenz von den Erkrankten gedeutet werden.

Im weiteren Schritt erfolgt dann die Medikation des Arztes.

Allerdings ist es zur Zeit leider so, dass geeignete Medikamente zur Behandlung von einer Demenzerkrankung nicht in zahlreicher Menge auf dem Medikmentenmarkt verfügbar sind. Die Hauptziele dieser Medikamente, die auch als Antidementiva bezeichnet werden, liegen in der Minderung von Störungen in der Gedächtnisleistung und in der Stabilisierung in den alltäglichen Vorgehensweisen und Handlungen.

In diesem Bereich gibt es auch pflanzliche Präperate, die auf Basis von Ginkgo Biloba hergestellt werden und unterstützend im Rahmen der Demenztherapie eingenommen werden können.
Für eine Verzögerung der Demenzerkrankung ist es wichtig, dass die Betroffenen auch alternative Behandlungsmethoden als unterstützende Maßnahmen mit in ihren Therapieprozess mit einbeziehen. Hierzu zählen neben ausreichender Bewegung an der frischen Luft auch Gedächtnistraining und ergotherapeutische Einheiten. Aber auch Musiktherapien können eine gute unterstützende Wirkung haben. Diese soll insbesondere darin bestehen, dass die Lebensqualität der Demenzerkrankten verbessert beziehungsweise erhalten wird. Sie sollen durch alternative Therapieformen vor allem auch den Umgang mit ihren Einschränkungen erlernen und meistern. Ein Bestandteil kann auch das Erlernen der Orientierung mit einer Demenzerkrankung sein, denn die Vorstellungen von Räumlichkeiten gehen oftmals schnell verloren und dann muss man Taktiken kennen, die einen den Umgang mit einer solch problematischen Situation erleichtern.
Man sollte sich in fachkundige Einrichtungen begeben, denn dort wird man sehr gut beraten werden, welche einzelnen therapeutischen Maßnahmen am besten unterstützend ineinandergreifen. Schließlich ist es auch wichtig, dass man seinem Gehirn ausreichend Ruhe und Schlaf bietet, damit es genügend Regenerationsphasen hat.
Es ist im Rahmen der Demenztherapie die Angehörigen der erkrankten Person mit ins Boot zu nehmen. Neben einer guten Aufklärung über die Erkrankung und ihren Verlauf gehört auch eine Betreuung in schwierigen Situationen dazu. Es ist für die meisten Angehörigen richtig schwer, die Wesensveränderungen bei ihren geliebten Angehörigen zu beobachten. Erschwerend kommt gerade in den weiter fortgeschrittenen Stadien das Problem hinzu, das Verhalten der Angehörigen zu verstehen, denn die Sprache reicht meistens nicht mehr aus, um sich zu verständigen. Wünsche und Probleme der erkrankten Menschen können dann meistens nur mit ausreichender Kenntnis über die Erkrankung verstanden werden.

Die Rollstuhlarten – Welche Rollstuhltypen gibt es

Rollstühle

Eine Sitzfläche, zwei Griffe, vier Räder. Das haben alle Rollstühle gemeinsam. Doch es gibt viele verschiedene Rollstuhlarten. Im Groben gibt es 2 Kategorien. Die manuellen Rollstühle und die elektrischen. Weitere Unterscheidungen gibt es in der Bauart, dem Antrieb, dem Verordnungstext oder der Einsatzmöglichkeit.

Manuelle Rollstühle

Händische Rollis kommen ohne Elektronik aus. Zum Fortbewegen wird die Muskelkraft eingesetzt. Der Fahrer muss die Reifen drehen um vorwärts zu kommen. Es gibt auch Rollstühle, die nur passiv bewegt werden können. Diese Art kommt häufig in Kliniken oder Pflegeeinrichtungen zum Einsatz.

Bauarten

Eine allgemeine Differenzierung stellt die Bauweise dar. Auf dem Markt werden faltbare und starre Rollstühle angeboten. Zusammenklappbare Rollstühle sind schwerer als die starre Variante. Zudem lassen sie sich oftmals weniger gut bewegen. Da sie im Alltag praktikabler und platzsparender sind, sind sie beliebter als die Starrrahmenstühle.

Antriebsarten

Ein Rollstuhl muss nicht immer mit zwei Armen angetrieben werden. Es gibt Modelle, die man mit einer Hand betreiben kann. Sie werden Einhandrollstühle genannt. Es werden auch Rollis mit Hebelantrieben angeboten. Dazu bewegt der Fahrer einen Hebel, der die Reifen ankurbelt. Eine andere Art davon ist eine Kurbel. Dazu dreht der Rollstuhlfahrer an einer Kurbel, die die Räder wiederum bewegt. Diese Art von Rollstuhl ermöglicht ebenfalls einen einhändigen Betrieb. Auch ein Antrieb mit der Fußkraft ist möglich. Dazu wird auf die Trittfläche getippt. Das führ zu einem Antrieb der Reifen.

Verordnungstext

Kauft man sich einen Rollstuhl, ist der Text auf dem Rezept ausschlaggebend für das Rollstuhlmodell, welches man bekommt. Standartrollstühle werden häufig in Kliniken eingesetzt. Diese Art ist nicht individuell anpassbar und nur für den kurzzeitigen Gebrauch bestimmt. Er ist vergleichsweise schwer und nicht gut lenkbar. Eine Unterkategorie davon sind die Leichtrollstühle. Sie halte einige Zusatzmöglichkeiten bereit wie das Verstellen der Sitzhöhe. Der größte Vorteil ist das leichtere Gewicht. Dies führt zu einer besseren Lenkbarkeit. Pflegerollstühle lassen sich oftmals nicht vom Rollstuhlnutzer selbst bewegen. Dafür weisen sie Zusatzfunktionen auf. Eine Verstellung der Sitzposition bis hin zum Stand oder Liegen ist damit machbar. Wegen den vielfältigen Verstellmöglichkeiten steigt das Gewicht dieser Rollstuhlmodelle.

Einsatzmöglichkeit

Für viele Anlässe gibt es individuelle Arten. Es gibt den Duschrollstuhl, der wasserabweisend ist. So ist es möglich, mit dem Rollstuhl unter die Dusche zu fahren. Eine Toilettenstuhlfunktion stellen sie häufig zur Verfügung. Für den Sport werden ebenfalls weitere Rollstuhlarten angeboten. Es gibt zum Beispiel für Basketball, Tennis oder Rennsport Modelle. Diese sind für die jeweiligen Bedürfnisse ausgelegt. Rollstuhlnutzer müssen auch nicht auf den Strandurlaub verzichten. Für das werden Bauarten produziert, die nässe- und sandunempfindlich sind. Sie besitzen größere Reifen, damit das Fahren auf dem unebenen Boden leichter fällt.

Elektrische Rollstühle

Elektrische Rollstühle werden mit Strom angetrieben. Das bietet den Vorteil, dass wenig Muskelkraft zum Fortbewegen nötig ist. Es genügt die Beweglichkeit einer oder zweier Finger, um den Rolli zu bewegen. Diese Art von Rollstühlen ist kompakter verbaut. Sie sind kleiner und wendiger. Vor allem für kleinere Wohnungen ideal. Bei den elektrischen Rollstühlen wird unter dem Einsatz unterschieden. Ob für innen oder draußen. Eine Kombination aus beiden ist möglich. Der Unterschied besteht aus der Reifengröße und den Zusatzfunktionen. Außenrollstühle bieten Diebstahlschutz, Spritzschutz, Rückspiegel und Federungen.

Das Gesundheitswesen in Deutschland – über Sicherheit und Betreuung

Das Gesundheitswesen in Deutschland mit all seinen Vorteilen, Nachteilen, Krisen und Reformen steht politisch betrachtet schon lange im Fokus. Nicht nur das Gesundheitssystem selbst, sondern auch seine Leistungsfähigkeit und Stabilität bringen immer mehr Nutzer der Kassen zu Zweifeln und Unsicherheit. Hier ein Überblick über die wichtigsten Segmente in der Gesundheitsbetreuung und Sicherheit, vor allem im Bezug auf ältere und pflegebedürftige Personen, die im System von heute besonders gefährdet sind.

Das Gesundheitswesen und seine Leistungsfähigkeit

In den letzten Jahren merkt man zunehmend, wie das Gesundheitssystem abrutscht. Mit schuld sind daran die niedrigen Löhne für Betreuer und Pfleger, die an jeder Ecke fehlen. Soziale Solidarität und Sicherheit für ältere und pflegebedürftige Personen wird in Deutschland immer weniger beachtet. Dabei benötigt es genau hier immer mehr Kräfte, die anpacken.
Pflegebedürftige in Deutschland können verschiedene Arten von Hilfe in Anspruch nehmen. Manche von ihnen werden von Arzt verschrieben, manche kann man selber beantragen. Dabei sind aber in erster Linie die Kosten zu beachten, denn die Kassen und Versicherungen zahlen fast in keinem Fall die komplette Unterbringung oder Pflege. Hier mehr…

Institutionelle Unterkunft oder Hauspflege

Es besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen häuslicher Pflege und der Unterkunft von Pflegebedürftigen in einer Institution. Bei einer stationären oder ambulanten Pflege handelt es sich um betreutes Wohnen in eigen eingerichteten Wohnheimen mit medizinischer Betreuung. Bei der häuslichen Pflege kommen private Pfleger in Frage, die die Pflegebedürftigen in ihrem Zuhause pflegen. Letzteres hat mehrere Vorteile. Erstens können die pflegebedürftigen Personen zu Hause bleiben und ihre gewohnte Umgebung beibehalten, was in vielen Fällen zu besserem Wohlbefinden und einer erfolgreicheren Genesung führt. Hinzu kommt, dass bei Pflegern, die ältere Personen in ihrer eigenen Wohnung betreuen, eine Haushaltshilfe, vom Putzen, über Einkäufe und Kochen bis hin zu sozialem Umgang mit den Patienten 24 Stunden am Tag verstanden wird.

Die Bevölkerung in Deutschland ist immer misstrauischer

Was die Leistung des heimischen Gesundheitswesens angeht, ist die Bevölkerung zunehmend misstrauischer. Das liegt an den ständigen Krisen in diesem Segment, den Reformen und ständig neuen Regelungen des Gesundheitswesens. Grund sind hier ganz klar die finanziellen Lücken und Probleme, was Personal und Kosten angeht. Immer weniger Menschen in Deutschland zeigen die Bereitschaft in der Pflege und Altenpflege zu arbeiten, vor allem wegen den niedrigen Löhnen.

Was ist uns unsere Gesundheit wert?

Eine allgemein gute Gesundheit ist die Voraussetzung für eine bessere Lebensqualität und Zufriedenheit. Der Hauptsektor der deutschen Gesellschaft, das Gesundheitswesen, nimmt jedoch in den letzten Jahren ständig an Qualität ab. Deswegen ist es von großer Bedeutung die Tätigkeiten innerhalb der Betreuung und Pflege zu fördern und zu erhalten.
Das kann man allerdings nur durch Veränderungen.
Im Jahre 1883 wurde in Deutschland die Pflichtversorgung durch die Krankenkasse eingeführt und somit die Gesundheitsvorsorge an sich als eine der wichtigsten politischen Fragen aufgestellt.

Das Gesundheitswesen wurde aber nicht allein durch die Pflichtversicherung verändert. Auch der zunehmende medizinische Fortschritt und die Forschung nach neuen Medikamenten haben das Gesundheitswesen der Vergangenheit stark geprägt. Durch die ständig wachsende Nachfrage nach gesundheitlicher Betreuung in der Bevölkerung entwickelt d´sich das Gesundheitswesen zu einem der wichtigsten und stärksten Segmente der darauf folgenden Jahre.
In den Jahrzehnten nach der Einführung der Pflichtversicherung durch staatliche Kassen wird das Gesundheitswesen immer weiter gedehnt und bestärkt. Seine Bedeutung verändert sich auch durch die wachsende Natalität und das höhere Lebensalter. Je älter die Menschen im Durchschnitt werden, desto mehr Pflege bedarf es im Land.
Hier steht wieder das Problem der Versorgung, Verpflegung und Betreuung älterer und pflegebedürftiger Personen im Mittelpunkt.

Laut einer Umfrage im Jahr 2001 sind nur 17 % der Deutschen der Meinung, dass das Gesundheitswesen ausreichend Leistungsähigkeit zeigt. Nur 3 Jahre zuvor waren es noch etwa 30 %. Was ist dazwischen passiert, was die Bevölkerung ihre Meinung ändern ließ?
Zwar zeigen Statistiken, dass die Leistung im Gesundheitswesen nicht schlechter geworden ist. Bei der Behandlung mancher Krankheiten hat man sogar an Erfolg gewonnen. Doch das Bild von den Leistungen des Gesundheitswesens in den Augen der Öffentlichkeit verliert an Bedeutung, weil immer mehr Reformen und Abänderungen dieser in Kraft treten. Die Bevölkerung sieht das als Misserfolg des Systems und ist allgemein weniger zufrieden mit dem Gesundheitswesen.

Betrachtet man die Reformen aber von der anderen Seite, also aus der Sicht des Gesetzgebers, haben diese zum Ziel, das System und die Leistung des Gesundheitswesens zu modernisieren und die Funktionsprinzipien der kompletten Struktur zu stärken. Auch im Segment der Pflege und Betreuung älterer und pflegebedürftiger Personen.

Häusliche Pflege durch Pfleger/ innen aus Polen

In den letzten Jahren hat diese Form von Pflege mehr denn je an Beliebtheit gewonnen. Das hat viele Gründe. Zum einen sind die Pfleger und Pflegerinnen aus Polen geschulte Personen, die im 24 stündigen Dienst nicht nur Pflege bieten, sondern auch Hilfe im Haushalt leisten und zusätzlich 24 Stunden täglich abrufbar sind. Das bedeutet, dass die Pflegebedürftigen so zu sagen niemals ohne Hilfe auskommen müssen. Außerdem ist ein Vorteil dieser Pflegeform auch, dass die Pfleger und Pflegerinnen die Patienten und Senioren im eigenen Heim betreuen, was für diese das private Umfeld sichert. Auch Ärzte raten eher zu einer solchen Pflegeform, als zu einem Pflegeplatz innerhalb von Altersheimen oder betreuten Wohnheimen. Die eigenen vier Wände lassen die Senioren ihre gewohnten alltäglichen Rituale beibehalten und erhalten eine bessere Lebensqualität.

Aktuelle Beispiele zeigen, dass die Betreuer/ innen aus Polen innerhalb des 24 stündigen Pflegedienstes auch Hausarbeit und Begleitung anbieten. Außer den übersichtlichen und transparenten Kosten, spricht auch die Leistung für eine Pflegekraft aus Polen. Viele Familienangehörige von Pflegebedürftigen entscheiden sich für diese Pflegeform, weil sie selber damit entlastet werden. Die pflegebedürftige Person wird 24 Stunden am Tag betreut, in allen Segmenten ihres Alltags.

Pflege der Zahnprothese

Auch die Zahnprothese will gründlich gereinigt werden, sonst entwickeln sich Bakterien und diese wiederum verursachen üblen Mundgeruch. Wer künstliche Zähne hat, braucht keine Zähne zu putzen? Falsch! Zwar kann sich bei einer Vollprothese kein Karies bilden, aber Pflege brauchen die „Dritten“ trotzdem. Wird die Prothese nicht ausreichend gepflegt, sind oft Entzündungen der Mundschleimhäute und des Zahnfleisches die Folge. Falls Sie nur eine Teilprothese tragen, verstärkt sich auch das Risiko, dass noch verbliebene, gesund Zähne Schaden nehmen. Aber wie pflegt man nun die „Dritten“ am besten und was ist dafür alles nötig?

Zahnbürste oder Prothesen-Bürste?

Für die Reinigung der Zahn-Prothese können Sie auch eine normale Zahnbürste verwenden, sie sollte aber sehr harte Borsten haben, denn eine weiche Zahnbürste nutzt nicht viel. Spezielle Prothesen-Bürsten sind deutlich besser, sie sind dem Zahnersatz angepasst und halten viel mehr Druck aus. Außerdem sind diese Modelle mit sehr harten Borsten bestückt, sie säubern das Gebiss sehr effektiv. Allerdings eignen sich diese Zahnbürsten tatsächlich nur für künstliche Zähne, für echte Zähne brauchen Sie immer noch eine normale Zahnbürste.

Ob nun Zahnpasta oder ein anderes „Putzmittel“ geeignet ist, daran scheiden sich die Geister. Manche Menschen schwören auf die Zahncreme, andere wiederum behaupten, dass die Zahnpasta die Prothese angreift. Was ist nun richtig? Tatsächlich enthält Zahnpasta Fluide und andere “Putzmittel“, die dem Gebiss auf Dauer schaden könnten. Besser ist es, die dritten Zähne mit etwas flüssiger Handseife oder einem Geschirrspülmittel zu reinigen. Scheuermittel haben allerdings an einem Gebiss nichts zu suchen. Auch beim Entkalken müssen Sie aufpassen, kochend heißes Wasser und Essig entkalken nicht, sie greifenden Kunststoff nur an.

Natürlich muss das Gebiss immer gut unter fließenden Wasser abgespült werden, alle Seifenreste werden so entfernt. Bleibt doch ein etwas seifiger Geschmack zurück, können Sie gerne mit Mundwasser spülen. Am besten ist es natürlich die Prothese nach jeder Mahlzeit zu säubern, aber zweimal am Tag muss das Gebiss einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Ganz so, wie die echten Zähne. Wenn Sie unterwegs sind, reicht eine Reinigung unter klarem Wasser. Es gibt natürlich auch Reinigungstabletten, gegen die eigentlich gar nichts zu sagen ist. Sie sollen Bakterien entfernen und hartnäckige Verschmutzungen lösen. Aber eine Reinigung mit einer Prothesen-Bürste ist unerlässlich. Übrigens, Sie sollten immer ein Handtuch ins Waschbecken legen, denn wenn die Prothese doch einmal aus der Hand rutscht, kann sie nicht so leicht zerbrechen.

Benutzen Sie Haftcreme?

Wahrscheinlich ja, denn sie gibt Ihnen ein angenehmes Tragegefühl der Prothese. Achten Sie aber besonders darauf, dass alle Reste der Haftcreme bei jeder Reinigung vollständig entfernt werden. Mehr Haftcreme, Haftpolster oder Gel ist nicht sinnvoll, die künstlichen Zähne halten dadurch nicht besser, es wird nur die Reinigung erschwert.

Worauf sollten Sie sonst noch achten?

Bei Gebiss-Trägern ist die Mundschleimhaut sehr empfindlich und dadurch können Entzündungen leichter vorkommen. Sie sollten deshalb täglich das Zahnfleisch massieren. Benutzen Sie dafür eine weiche und etwas angefeuchtete Zahnbürste. So wird die Durchblutung angeregt und auch Speisereste und Bakterien können sich nicht festsetzen. Wenn Sie dabei Schmerzen haben oder gar feststellen, dass das Zahnfleisch an manchen Stellen geschwollen ist, dann sollten Sie unbedingt einen Zahnarzt aufsuchen. Sie sollten überhaupt generell zum Zahnarzt gehen, einmal im halben Jahr ist „Pflicht“. Bei echten Zähnen machen Sie das ja auch.

Mit der richtigen Pflege werden Sie Ihr strahlendes Lächeln behalten, künstliche Zähne sind hier kein Hinderungsgrund. Es ist wohl am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig eine Zahnprothese zu tragen, aber schon nach kurzer Zeit haben Sie sich an die „Dritten“ gewöhnt und werden gar nicht mehr bemerken, dass es nicht mehr die „Echten“ sind.

Eine professionelle Reinigung der Zahnprothese

Wenn Sie Ihr Gebiss schon längere Zeit im Mund haben, dann sollten Sie eine professionelle Gebiss-Reinigung durchaus in Erwägung ziehen. Denn oft lassen sich Verfärbung, auch bei regelmäßiger Pflege, nicht ganz vermeiden. Hier steht den Zahnärzten oder dem Labor ein spezielles Gerät zur Verfügung, Plaque und Zahnstein wird vollkommen entfernt, innerhalb von nur 30 Minuten ist Ihr Zahnersatz wie neu. Wenn Sie regelmäßig zum Zahnarzt gehen, wird er feststellen, ob Ihr Gebiss professionell gereinigt, unterfüttert oder gar erneuert werden muss.

Treppenlifte – Die Arten und Kosten im Überblick

Treppenlifte erhöhen die Mobilität in den eigenen vier Wänden und verbessern damit die ‎Lebensqualität entscheidend. Besonders ältere Personen haben oft Probleme beim ‎Treppensteigen, wissen jedoch nicht immer ausreichend über Treppenlifte bescheid. ‎
Dieser Artikel bietet detaillierte Auskünfte zu Herstellern und Zwischenhändlern, ‎verschiedenen Modellen, Preisen und etwaigen Zuschlägen durch Pflege- oder ‎Krankenkassa.

Preise

Der Preis für einen bestimmten Lift kann meist nicht angegeben werden; auch die Hersteller ‎beziffern ihre Produkte höchst selten. Dies hat einen guten Grund, denn so wie jede Treppe ‎ist auch jeder Treppenlift individuell. Daher können pauschale Preise praktisch unmöglich ‎genannt werden. ‎
Die wichtige Preisfaktoren sind die Form der Treppe und das Modell des Lifts. Je mehr ‎Kurven eine Stiege hat und je enger der Aufgang ist, desto komplizierter wird die Anpassung ‎des Lifts und desto teurer wird das Produkt. Bei geraden Treppen sind weniger Änderungen ‎nötig; man könnte einen Lift „von der Stange kaufen“. Auch das Modell des Lifts beeinflusst ‎logischerweise die Preisentwicklung. Prinzipiell sind Sitz- und Stehlifte günstiger in der ‎Anschaffung als andere Muster. Dafür sind sie jedoch auch nicht immer für alle geeignet, ‎beispielsweise für Rollstuhlfahrer nur sehr schlecht bzw. gar nicht. Sie sind auf einen anderen ‎Treppenlift angewiesen und müssen dementsprechend tiefer in die Geldtasche greifen – der ‎meist erst in einer

fünfstelligen Höhe beginnt …‎
Aus all diesen Gründen können einzelne Lifte nur schwer mit Preisen gezeichnet werden; für ‎die Anschaffung empfiehlt sich auf jeden Fall die individuelle Beratung beim betroffenen ‎Unternehmen. ‎

Die oft gestellte Frage, ob die Krankenversicherung einen Anteil bezahlt, hängt sowohl von ‎der Versicherung als auch vom Land ab. In Deutschland zahlt sie leider nichts. Zwar können ‎unter der Voraussetzung der Anerkennung einer bestimmten Pflegestufe Zuschüsse gewährt ‎werden, wenn zum Beispiel Türen verbreitet oder Steckdosen verlegt werden müssen. ‎

Dafür kann jedoch anstelle der Kranken- die Pflegeversicherung einspringen. Im Idealfall ‎zahlt diese nämlich sogar bis zu 50% des Anschaffungswertes, auch bei Neuanschaffung. ‎Auf jeden Fall sollte zuvor die Pflegestufe beantragt werden, damit die Pflegeversicherung ‎überhaupt zum Zug kommen kann. ‎

Hersteller im Überblick

Hiro Lift

Die Firma bezeichnet sich selbst als der größte Treppenlift-Hersteller in Deutschland. Das ‎Unternehmen agiert international und verkauft neben Treppenliften auch das komplette ‎Service: Produktion, Montage, Instandhaltung und Notdienst können von den Kunden in ‎Anspruch genommen werden. Durch die individuelle Fertigung wird jeder einzelne Lift genau ‎an die Vorgaben angepasst; egal ob draußen oder drinnen, Wendel- oder flache Treppe: Hiro ‎Lift wirbt mit einfacher Bedienung, Sicherheit, Komfort und besten Fahreigenschaften. ‎

ThyssenKrupp Treppenlifte

Die ebenfalls deutsche Firma liefert ebenfalls individuelle Treppen, beginnend bei der ‎Beratung, Produktion, Montage bis hin zum kompletten Service. Laut Firmenphilosophie stellt ‎Sicherheit das oberste Gebot dar. Zudem wirbt ThyssenKrupp mit maßgeschneiderten, ‎tragfähigen Konzeptionen mit modernster Technik und jahrelanger Erfahrung.‎

Lifta-Treppenlift ‎

Das Unternehmen erzeugt selbst keine Lifte, bietet aber nach eigenen Angaben das dichteste ‎Servicenetz in Deutschland (ca. 100 Zweigstellen) und eine sehr hohe Anzahl an Modellen an. ‎Lifta in Marktführer in Deutschland; laut dem Unternehmen verkaufen sie über die Hälfte aller ‎Lifte in Deutschland pro Jahr. Das Unternehmen blickt auf 30 erfolgreiche Jahre zurück, in ‎denen viel Erfahrung in dieser Branche gesammelt wurde. ‎

Sanimed

Das deutsche Unternehmen wirbt mit der Überwindung sämtlicher Barrieren in ganz ‎Deutschland. Tatsächlich finden sich im Sortiment neben Treppenliften auch zusätzliche ‎Angebote wie Rollstühle, Gehilfen oder Elektromobile. Bei Treppenliften bietet das ‎Unternehmen neben Beratung, Konfiguration und Lieferung und Montage auch verschiedene ‎Modelle wie Sitz-, Plattformlifte und Rollstuhlhebebühnen an. ‎
‎2014 belegte Sanimed neben den Konkurrenten Lifta und ThyssenKrupp den ersten Platz bei ‎einem Test des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ). Das Unternehmen konnte ‎durch eine ausgezeichnete Preisanalyse überzeugen, während ThyssenKrupp als Teilsieger ‎beim Service hervorging. ‎

Garaventa Lift

Das international agierende Unternehmen blickt auf 80 Jahre Erfahrung und Tradition mit ‎Seilbautechniken zurück. Den Schwerpunkt bilden nach wie vor die Mobilität und die ‎Barrierefreiheit zu Hause und in Gebäuden, die Garaventa Lift durch die Produktion von ‎Home- und Treppenlifte zu erreichen gedenkt. Das schweizerische Unternehmen zählt laut ‎eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern und Anbietern in dieser Branche und ‎sticht dabei besonders durch hohe Sicherheit und „exzellentem Image“ hervor. Das ‎Unternehmen wirbt mit viel Erfahrung durch über 50.000 Installationen, die es ihm ermöglicht, ‎auch schwierige Herausforderungen zu bewältigen. ‎

Bisher wurden lediglich Treppenlifte erwähnt; tatsächlich haben alle diese Unternehmen ‎jedoch weit mehr zu bieten. Hier folgt ein kurzer Überblick über vier verschiedene Modelle.‎

Sitzlifte

Der Sitzlift ist der Klassiker unter den Treppenliften, daher schafft es das gängigste Modell ‎auch regelmäßig in die Medien. Grundsätzlich sind Sitzlifte für Personen geeignet, die zwar ‎noch mit Gehstock oder Rollator mobil sind, aber die Treppe trotz Gehilfen nicht mehr ‎bewältigen können. Theoretisch sind Sitzlifte auch für Rollstuhlfahrer geeignet, wenn in der ‎nächsten Etage ein weiterer Rollstuhl verfügbar ist. Der Vorteil des Sitzliftes ist sein großes ‎Einsatzgebiet: Egal ob die Treppe gerade oder kurvig oder auch sehr eng ist; der Sitzlift kann ‎trotzallem zum Einsatz kommen. Zudem kann die Sitzfläche während Nichtbenutzung ‎aufgeklappt werden und spart so wertvollen Platz; auch die einfache Bedienung und der hohe ‎Komfort sprechen für den Treppenlift. Je nach Anbieter kann der Sitzlift auch ganz an die ‎individuellen Bedürfnisse angepasst werden. ‎
Und das wohl oft auch ausschlaggebendste Argument: Der Sitzlift zählt aufgrund der ‎einfachen Installation zu den günstigen Vertretern seiner Klasse. Bei geraden Treppen liegen ‎die Kosten zwischen 3.000 und 8.000 Euro; Treppen mit 180-Grad-Kurve kosten bereits ca. ‎‎15.000 Euro. ‎

Plattformlifte

Diese Art Lift ist vor allem für Rollstuhlfahrer bestens geeignet, da hier nicht mehrere ‎Rollstühle wie zum Beispiel bei Sitzliften vonnöten sind. Ein zusätzlicher Vorteil von ‎Plattformliften: Mit ihnen können nicht nur Personen sondern Lasten aller Art transportiert ‎werden – auch Möbel, da durch die robuste Bauweise Traglasten von bis zu 2.000 oder (je ‎nach Anbieter) auch 3.000 Kilogramm möglich sind. ‎
Das Einsatzgebiet von Plattformliften liegt sowohl im Außen- als auch im Innenbereich; ‎allerdings sind sie eher für breite und gerade Treppen optimiert. Zwar sind auch leichte ‎Kurven schaffbar, allerdings wird der Einbau dadurch komplizierter. Ein weiterer wichtiger ‎Vorteil: Dieser Lift verfügt über einen batteriegestützten Antrieb, wodurch die Anlage auch bei ‎Stromausfall noch voll nutzbar bleibt. Das bedeutet jedoch gleichzeitig hohe ‎Anschaffungskosten, auch wenn keine individuellen Wünsche berücksichtigt werden müssen. ‎Plattformlifte kosten ungefähr 9.000 bis 10.500 Euro bei geraden Treppen und um 16.500 ‎Euro, wenn sie eine 90-Grad-Kurve überwinden müssen.‎

Homelifte

Ein Homelift funktioniert im Prinzip gleich wie ein gewöhnlicher Kaufhauslift. Sein Vorteil: ‎Durch die vertikale Ausrichtung spart er Platz und befördert schnell und sicher in die nächste ‎Etage. Die Montage kann je nach Wunsch im Innenbereich, aber auch außen erfolgen. ‎Bestens geeignet für Rollstuhlfahrer und Personen mit Gehhilfen überzeugt der Homelift ‎durch den geringen Wartungsaufwand, Langlebigkeit und ein gutes Preis-Leistungs-‎Verhältnis. Dieses liegt zwischen 18.000 und 40.000 Euro, abhängig von der Größe der ‎Anlage. ‎

Hublifte

Der Hublift ähnelt zwar dem Sitzlift, ist jedoch nur für geringe Höhenunterschiede (1-3 Meter) ‎geschaffen. Somit sind sein Einsatzgebiet flache lange Rampen oder kurze Treppen im ‎Außen- und Innenbereich. Die wichtigsten Voraussetzungen für einen Hublift sind der ‎maximale Höhenunterschied von drei Metern und der feste und ebene Boden, auf den er ‎einfach montiert werden kann. Geeignet ist dieses Modell auch für Rollstuhlfahrer, da er hohe ‎Lasten tragen kann (bis zu 300 Kilogramm) und äußerst stabil ist. Die Kosten liegen ca. ‎zwischen 6.000 bis 12.000 Euro, die Pflegeversicherung könnte unter den richtigen ‎Voraussetzungen jedoch bis zu 50% der Kosten übernehmen. ‎

24 Stunden Betreuung – Vorsorge und Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt

“Unangemessen wäre es, die größte und edelste Sache dem Zufall zu überlassen” – dies wußte bereits vor vielen tausend Jahren der weise Philosoph Aristoteles.

Die Zeit des Alters bedeutet auch, ein gewisses Maß an Weisheit, ein Lebenswerk und ein gutes Leben erreicht zu haben – doch nicht selten stellen sich gerade aufgrund des Alterungs- oder Krankheitsprozesses grundlegende Einschränkungen ein, die eine neue Sicht und das Überdenken der Lebenssituation erfordern.
Selbstbestimmung, Unabhängigkeit und Individualität sind die Ausgangsposition eines selbständigen Menschen und für viele ist es nach einem Leben der Eigenständigkeit schwer zu verstehen, Hilfe von Außen zu benötigen, da der Ehepartner bereits verstorben ist oder die Angehörigen weit entfernt leben.
Nur schwer findet sich der ältere oder erkrankte Mensch mit einer veränderten Lebenssituation ab und fällt nicht selten sogar in eine Depression.

Verstehen und Verständigen

Der Prozess, den Alltag nicht mehr allein meistern zu können, verläuft oft unauffällig und schleichend. Anfangs wundern sich die Angehörigen während ihres Besuchs noch über das Vergessen der Verabredung oder Geschichten und Erlebnisse, die bereits zum wiederholten Mal erzählt werden – aufgrund einer beginnenden Demenz.
Unsicherheiten der Mobilität in der häuslichen Umgebung – bedingt durch den reduzierten Allgemeinzustand oder schmerzhafte Erkrankungen – bis hin zur eigenen Vernachlässigung und sozialem Rückzug des hilfebedürftigen Menschen angesichts einer Inakzeptanz der eigenen eingeschränkten geistigen oder körperlichen Situation sind für den Angehörigen die ersten Signale, daß eine Unterstützung dringend erforderlich ist.
Behutsam sollte man das Gespräch mit der betroffenen Person suchen und eine sinnvolle gemeinsame Lösung konzipieren.

Selbstbestimmung und Für-Sorge – sinnvoll entscheiden zum richtigen Zeitpunkt

Aber nicht nur die Anzeichen einer Persönlichkeitsveränderung oder Vergesslichkeit sind wichtige Kriterien – auch plötzliche Geschehnisse wie ein schwerer Herzinfarkt, Schlaganfall oder Knochenbrüche sind Indikationen, die eine umfangreiche pflegerische Versorgung und Betreuung notwendig machen.
In diesen Notfallsituationen ist immer das sofortige Handeln innerhalb eines medizinisch festgelegten Zeitfensters notwendig – nicht selten konnten die ersten Hilfsmaßnahmen nicht rechtzeitig erfolgen, da der plötzlich Erkrankte allein lebte.
Schwere Folgen hätten durch sofortige Reaktion vermieden werden können.
Gerade in diesen alltäglichen Situationen aber auch im Notfall wird in diesem Bereich die 24-Stunden-Betreuung ein wichtiger Faktor zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität sowie auch zur Förderung der vorhandenen Ressourcen des Pflegebedürftigen.

24 Stunden Betreuung auch für meine Eltern?

Warum es sinnvoll und fürsorglich ist, eine 24-Stunden-Betreuung in Anspruch zu nehmen
Der pflegebedürftige Mensch kann in seiner vertrauten häuslichen Umgebung bleiben – unsere fachlich hoch kompetente Pflege- und Betreuungskraft lebt im selben Haushalt, erledigt zuverlässig die anfallenden Aufgaben und ist somit 24 Stunden am Tag vor Ort um eine qualifizierte Versorgung – auch in akuten Notfallsituationen – sicherzustellen.
Unser Team der 24-Stunden-Betreuung richtet das Augenmerk auf den Pflegebedürftigen unter Berücksichtigung auf dessen Individualität und Befindlichkeit und möchte unterstützen, wenn es allein beschwerlich oder nicht mehr ausreichend möglich ist.

Ebenso ist uns auch die Entlastung der Angehörigen ein wichtiges Anliegen – nachfolgend stellen wir Ihnen einige Kriterien vor, die Sie erkennen lassen, daß Ihre Eltern oder erkrankten Angehörigen Pflege und Betreuung über 24 Stunden am Tag brauchen:

– der Haushalt übersteigt die Kräfte
(das Einkaufen, Waschen, Organisieren des Haushalts kann nicht mehr bewältigt werden)

– beginnende gesundheitliche Einschränkungen
(eingeschränkte Mobilität aufgrund schmerzhafter Beschwerden an Muskeln und Gelenken,
das Aufstehen oder das morgendliche Duschen fällt alleine schwer)

– Veränderung des Ernährungsverhaltens
(das Zubereiten der Mahlzeiten fällt schwer oder das Trinken wird vergessen –
hieraus resultieren schwerwiegende gesundheitliche Probleme wie Mangelernährung,
Gewichtsverlust oder sogar lebensbedrohliche Dehydrierung)

– eigene Vernachlässigung
(die Medikamente sind nicht ordnungsgemäß eingenommen, die Haare sind nicht frisiert
oder die Kleidung unangemessen, es fällt schwer auf sich acht zu geben)

– Veränderung der Persönlichkeit, Depressionen
(es zeigen sich Momente der Verwirrung, Antriebslosigkeit und Schwermut oder
bestimmte Charaktereigenschaften, die vorher nicht bekannt waren)

– sozialer Rückzug und Desinteresse
(Aktivitäten und Engagements werden weniger, Besuche und Kontakte zu Freunden und
Angehörigen verringern sich)

– erste Anzeichen einer Demenz- oder Alzheimer-Erkrankung
(Vergeßlichkeit, veränderter Tag- Nacht-Rhythmus, Wahrnehmungsstörungen oder sogar
leichte Aggressivität)

– Erkrankungen oder körperliche Einschränkungen
(alle Erkrankungen mit progredientem Verlauf wie beispielsweise schwere Diabetes
mellitus, Krebserkrankungen, Morbus Parkinson, Alzheimer aber auch Herzinfarkte
oder Schlaganfälle mit Paresen)

– häufig wiederkehrende Notfallsituationen
(Entgleisung der Blutzuckerwerte, Herz- Kreislauf-Erkrankungen, Stürze und Frakturen)

24 Stunden Betreuung – eine verantwortungsvolle und fürsorgliche Entscheidung

Ihre Entscheidung für die 24 Stunden Betreuung der Eltern oder erkrankten Angehörigen durch unsere zuverlässigen Mitarbeiter/innen ist eine verantwortungsvolle und fürsorgliche Entscheidung – unsere moderne und fachlich qualifizierte Pflege- und Betreuungsarbeit umfaßt einen komplexen Leistungsindex nach hohem Qualitätsstandard.
Diese optimale Versorgung in der vertrauten häuslichen Umgebung durch die Mitarbeiter/innen unseres 24-Stunden-Betreuungs-Teams gewährleistet neben einer Entlastung der Angehörigen auch das Umgehen einer vollstationären Aufnahme in eine Pflege- oder Senioreneinrichtung.

Der Mensch im Mittelpunkt – zu Hause bleiben und wohlfühlen auch bei fortgeschrittenem Pflege- und Betreuungsbedarf – wir wollen Ihnen die notwendige Unterstützung geben und Sicherheit leisten!

Betreuung & Pflege Zuhause 24/7 kompakt im Überblick

24 Stunden Pflege

Im Alter haben viele Menschen das Bedürfnis nach Hilfeleistung im Alltag. Pflegebedürftige Menschen benötigen schon bei den kleinsten Dingen im Alltag fremde Hilfe.

24hHeutzutage gibt es solche Hilfeleistungen in unterschiedlichen Formen, von Pflegeheimen über Privatpersonen, wie Familienmitglieder oder Nachbarn, die helfen, bis hin zu einzelnen Personen, die über Pflegedienste engagiert werden und Hilfe über 24 Stunden am Tag leisten. Vor allem die polnische Alltagsbegleiter und Pfleger sind in den letzten Jahren eine häufige Form der Altenversorgung. Das hat gute Gründe. Viele Senioren wollen ihre gewohnte Umgebung nicht verlassen und fühlen sich besser, wenn sie in den eigenen vier Wänden bleiben können. Polnische Pflegehelfer in Kombination mit einem Pflegedienst, der medizinische Hilfeleistung bietet, sind daher eine der besten Lösungen.

Hier mehr über den Pflegedienst allgemein, wie man in Deutschland für 24 stündige Pflege sorgen kann und warum eine Kombination aus Pflegedienst und einer Alltagsbegleitung aus Polen die optimale Kombination bietet.

Inhaltsverzeichnis:

1. Was versteht man unter Altenpflege?

2. Die Altenpflege in Deutschland

3. Die Pflegereform 2017 – was genau ändert sich?

4. Die möglichen Formen der Pflege außer Haus (Betreutes Wohnen / Altersheime)

5. Die 24 Stunden Pflegerinnen aus Polen

6. Der Pflegedienst für medizinische Notwendigkeiten

7. Eine Kombination aus Pflegedienst und der Pflegefachkraft aus Polen

8. Behandlungspflege – was man darunter versteht

9. Aktivierende Betreuung

10. 24 Stunden Pflege durch polnische Betreuerinnen – warum diese Form besonders beliebt ist

11. Leistungen einer 24 Stunden Betreuerin

12. Fazit


Was versteht man unter Altenpflege?

Die Altenpflege versteht jede Form von Hilfeleistungen Menschen im Alter gegenüber, die aus gesundheitlichen oder durch ihr Alters bedingten Gründen nicht mehr in der Lage sind selbstständig ihren Alltag zu organisieren und alle dazugehörigen Pflichten zu erfüllen. Altenpflege als Berufsfach beinhaltet die Pflege hilfsbedürftiger Menschen in Institutionen in Form von verschiedenen Hilfeleistungen. Hierzu gehören die Krankenpflege durch Privatpersonen oder Zivildienstleistende, die Alltagshilfeleistung durch Altenheime, der ambulante Pflegedienst und das Hospiz.
Ziele und Motive der Altenpflege sind, die Lebensdauer und -qualität alter und hilfsbedürftiger Menschen zu verlänger, bzw. zu verbessern. Der Beruf der Pflege wird von Krankenpflegern/innen, Altenpflegern/innen und Pflegehelfern/innen auf freiwilliger Basis ausgeübt.
In erster Linie geht s bei der Altenpflege darum, dass pflegebedürftige soweit es möglich ist ihre alltäglichen Bedürfnisse selber ausüben mit Unterstützung des Pflegers, versteht sich. Dinge, die alte Menschen nicht mehr selber machen können werden nach Absprache mit ihnen vom Pfleger übernommen.
Die Altenpflege fungiert in unterschiedlichen Formen, von Aushilfe über kleinere Hilfe im Alltag, wie einkaufen, putzen oder kochen bis hin zur intensiven 24 Stunden Pflege, die sowohl Gesundheitspflege, als auch die persönliche Hygiene der betroffenen Person beinhaltet.


Die Altenpflege in Deutschland
Deutschland befindet sich schon lange im demographischen Wandel. Die Geburtsrate fällt weiter, während da das maximale Lebensalter steigt, was den Bedarf nach Pflegefachkräften immer weiter steigen lässt. Eine unabhängige Prognose zeigt, dass in etwa 15–20 Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen gleicher Altersgruppen im Gegensatz zu heute weit ansteigen wird.
Auf der anderen Seite sind die Löhne nach Einschätzung des Pflegebeauftragten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann immer noch viel zu niedrig. Hier gibt es vor allem regionale Unterschiede. Aber auch zwischen Kranken- und Altenpflege sind die Unterschiede deutlich sichtbar. Regional gesehen verdienen die Pfleger in Westdeutschland über 20 % mehr für die gleiche Beschäftigung, als die Pfleger in Ostdeutschland.
Das ist ein Grund mehr, warum immer weniger Pfleger bereit sind die Altenpflege auszuüben. Der Bedarf nach Pflegern steigt immer weiter und auf lange Sicht das bisherige Modell der Pflege durch Institutionen nicht zu halten.
Deswegen entscheiden sich immer mehr Senioren für eine 24 Stunden Pflege zu Hause.
Was sagt die Statistik in Deutschland?

Die Statistik in Deutschland zeigt, dass zwischen dem Jahr 1999 und heute die Zahl der Pflegebedürftigen weit gestiegen ist. Im Jahr 1999 gab es in Deutschland etwas über 2 Millionen pflegebedürftige Personen, während diese Zahl im Jahr 2011 auf über 2,5 Millionen angestiegen ist. Zwischen 2011 und 2015 waren es 2,8 Millionen pflegebedürftige Personen. Die Tendenz ist auch weiterhin steigend.
Altenpflege in Deutschland wird in zwei verschiedenen Formen ausgeübt; privat und in Heimen.
Die Zahl der Pflegebedürftigen, die Hilfeleistung durch eine Pflegekraft zu Hause in Anspruch genommen haben, ist in den letzten Jahren ebenfalls sichtlich gestiegen. Die Zahl der Altenpflege durch private Pflegefachkräfte zu Hause, betrug im Jahr 1999 etwa 1,4 Millionen. 2011 waren es 1,75 Millionen, während es 2015 schon über 2 Millionen waren. Auch hier steigen die Zahlen weiter.

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Was sagt uns die oben genannte Statistik?

Immer mehr Senioren entscheiden sich für die private Pflege zu Hause. Hier haben sie die Möglichkeit eine Pflegefachkraft aus Polen in Kombination mit einem Pflegedienst für medizinische Pflege zu kombinieren.
Diese Mischung bringt mehrere Vorteile. In erster Linie ist hier zu betonen, dass die betroffenen Familien auf diese Weise in allen hilfsbedürftigen Segmenten abgedeckt sind. Von kleinen Hausarbeiten und Einkäufen über Hilfe beim täglichen Waschen und Kochen bis hin zu Dauerpflege für Menschen, die ans Bett gebunden sind.

Durch zusätzliche Leistungen lieber in den eigenen vier Wänden betreut werden

Häusliche Betreuung durch polnische Hilfeleister ist in den letzten drei bis vier Jahren eine der häufigsten Formen, für die sich Pflegebedürftige entscheiden. Der Kostenfaktor ist einer der größten Gründe hierfür Staatliche Pflegekassen finanzieren die häusliche Betreuung mit, weil eine Pflege zu Hause aus Sicht des Staates immer Vorrang vor einer institutionellen Pflege haben sollte. Nur in seltenen Fällen sollten Senioren in Heimen ihren Lebensherbst erleben.

Vorteilhaft bei einer häuslichen Pflege ist vor allem der Lebenswert und die bessere Lebensqualität der Senioren insgesamt, die sich zu Hause einfach wohler fühlen und ihre Tage genießen können. Das ist verständlich, wenn man bedenkt, dass sich das Gefühl von Geborgenheit und die alltäglichen Angewohnheiten nur so erhalten lassen.


Die Pflegereform 2017 – was genau ändert sich?

2017 steht vor allem der Begriff »Pflegebedürftig« im Fokus. Hierbei handelt es sich um die Bezeichnung und die Erläuterung des Begriffs selbst. Wer genau ist “pflegebedürftig”? Dass dieser Begriff erläutert und vor allem erweitert wird, ist wichtig, weil die Pflegekassen nur für komplett pflegebedürftige Personen volle Leistungen zahlen.
Pflegebedürftig sind bisher Personen gewesen, die ihren alltäglichen Pflichten nicht mehr alleine nachkommen konnten. Außerdem galten auch Personen mit körperlichen Einschränkungen als pflegebedürftig, sowie Behinderte und Menschen im hohen Alter, deren physische Einschränkungen den Alltag nur zum Teil zulässt. 2017 soll innerhalb der Pflegereform der Begriff “pflegebedürftig” erweitert werden und auch Personen einschließen, die dement sind.
Beispiel;
Herr Müller ist leicht dement. Er kann zwar seinen alltäglichen Pflichten teilweise noch selbst nachgehen, dennoch muss seine Ehefrau ihm aufgrund seiner Vergesslichkeit in einigen Situationen zur Seite stehen. Herr Müller kann aber keinesfalls selbstständig im Alltag zurechtkommen. Bisher wurde ein solcher Fall als Pflegestufe 0 eingestuft und die Kasse zahlte nur Basiszahlungen für eine minimale Pflegeversicherung. Wenn aber Frau Müller ihren Mann nicht 24 Stunden beaufsichtigen kann, entsteht eine unlösbare Situationen im Alltag beider Betroffenen.
Die Pflegereform 2017 soll auch solche Fälle als “pflegebedürftig” ansehen und eine volle Leistung voraussehen, um Menschen mit Demenz eine angemessene Pflegekraft zu ermöglichen.
Des weiteren wird beabsichtigt, dass ab 2017 Personen, die entweder psychisch oder körperlich eingeschränkt sind, direkt den minimalen Pflegegrad 2 zugesprochen kriegen, wonach sie sichtlich mehr Geld für ihre Pflegefachkraft haben werden.
Das Ziel der Pflegereform ist es, die Einschränkungen körperlichen und kognitiven Ursprungs beide gleich zu behandeln, weil in beiden Fällen die Betroffenen nicht in der Lage sind ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Psychische Einschränkungen würden mehr berücksichtigt werden.
Ob eine Person im Alltag eingeschränkt und aufgrund dessen pflegebedürftig ist, bestimmt ein Gutachten.


Die möglichen Formen der Pflege Zuhause

In der eigenen Wohnung bleiben und trotzdem immer Hilfe haben. So in etwa sieht das betreute Wohnen für Senioren aus. Sie können gemeinschaftliche Aktivitäten nutzen, tägliche Pflege in Anspruch nehmen und ein ihrem Alter entsprechendes Umfeld kriegen. Senioren, die ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen können nutzen diese Art von Pflege, eben weil sie sich nicht wie in einem Heim fühlen, sondern eher privat und ungestört.
Einige der Einrichtungen für betreutes Wohnen stehen direkt neben Pflegeheimen, so dass pflegebedürftige Menschen bei der Notwendigkeit medizinischer Eingriffe nicht in ein Heim umziehen müssen. Das betreute Wohnen verbindet ein privates Umfeld mit verschiedenen gemeinschaftlichen Aktivitäten und Betreuungsformen, u Senioren zu sozialisieren und zu integrieren.


Die 24 Stunden Pflegerinnen aus Polen

Polen-Deutschland

Außer dem betreuten Wohnen gibt es natürlich noch andere Formen von Pflege.In Altersheimen kümmern sich 24 Stunden am Tag Pflegekräfte um Senioren. Eine weitaus beliebtere Form ist aber die 24 Stunden Pflege durch polnische Pflegekräfte, die bei den Senioren zu Hause helfen, wo immer es nötig ist.
Die Pflegefachkräfte aus Polen sind zu 80 % Frauen. Jede Betreuerin wird in einer bestimmten Form der Beschäftigung bei den Pflegebedürftigen eingesetzt und kümmert sich hier um alles, was der Alltag bringt, darunter Waschen, Kochen, Einkäufe, Reinigung und natürlich auch soziale Betreuung und Gespräche mit Senioren.
Gerade wegen der etwas intimeren Atmosphäre und der Tatsache, dass durch eine Betreuerin aus Polen die Senioren zu Hause betreut werden können und gleichzeitig alle alltägliche Pflichten abgedeckt sind, ist diese Form der Pflege in Deutschland besonders beliebt.
Eine Krankenschwester oder Pflegefachfrau kümmert sich sowohl um die tägliche Verpflegung, als auch um individuelle Begleitung der Senioren zu Arztterminen, Behördegängen, Kontrollen usw.
Auch deswegen sind bei den Senioren eben diese Pflegekräfte sehr beliebt. Auch die restlichen Familienmitglieder werden so weniger beansprucht. Zu den Aufgaben einer Pflegefachfrau aus Polen, die sich 24 Stunden täglich um Senioren in ihrem Zuhause kümmert, gehören:

24 Stunden Rufbereitschaftpflegedienst

Komplette Haushaltsführung (Einkaufen inbegriffen)
Aktivierende Betreuung
Hilfe bei der Körperpflege
Waschen
Hilfe bei dem Baden/Duschen, Mund- und Zahnpflege
Lagern und Betten
Hilfe bei Mobilisierung und Mobilitätsübungen
Hilfe bei der Nahrungsaufnahme
Verabreichung von Sondenkost
Hilfe bei Ausscheidungenambulanter-pflegedienst
Haarpflege, Rasieren, Nagelpflege
Pflegerische Hilfestellungen
Hilfe bei der Bewältigung des Alltags
Persönliche Begleitung zu Ärzten, Behörden, Einkäufen
Kontrollbesuche
Beaufsichtigung und sinnvolle Beschäftigung von pflegebedürftigen Personen
Mobilisation
Organisation von individuell benötigten Hilfeleistungen


Der Pflegedienst für medizinische Notwendigkeiten

Medizinische Hilfe können aber nur Krankenschwestern leisten, sofern keine ärztliche Behandlung notwendig sind. Das beinhaltet Injektionen, Medikamentengabe, Betreuung nach einem Krankenhausaufenthalt, die Messung von Blutdruck und Blutzucker, Sondenkost Verabreichung. u. a.
Her ein kurzer Überblick über die Eingriffe und medizinischen Maßnahmen, die bei einer ambulanten Pflege getätigt werden:

medizinische Versorgung
Behandlungspflege
Krankenhausachssorge
Medikamentengabe
Wundversorgung (Anlegen von Verbänden,
Umschläge, Wickel, Verbände)
Versorgung von Portsystemen
parenterale Ernährung
Kontrolle von Atmung, Temperatur,
Blutdruck und Blut­zuckermessung
Pflegemaßnahmen und Unterweisung
bei Stomaträgern und
Anus praeter
Katheter legen und versorgen,
Harnbilanz
Dekubitusversorgung
Einreibungen
Injektionen subcutan
intramuskulär
Infusionstherapie


Eine Kombination aus Pflegedienst und der Pflegefachkraft aus Polen

Als beste Lösung bietet sich wie man sieht eine Mischung aus beiden, dem Pflegedienst und einer motivierten Pflegefachkraft aus Polen an. Gründe gibt es viele. Beispielsweise kann man alle oben genannten Vorteile gleichzeitig nutzen. Außerdem sind die Familienmitglieder der Pflegebedürftigen nicht zu sehr belastet und auch der Staat unterstützt pflegebedürftige Personen bei einer solchen Art von häuslicher Pflege, weil eine Pflege im eigenen Zuhause der stationären und institutionelle Pflege allein schon wegen dem Wohlergehen der Patienten vorgezogen wird.

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Behandlungspflege – was man darunter versteht

Behandlungspflege ist eine Art der häuslichen Pflege, die durch medizinischen Rat angefordert wird. Die Betroffenen sind meist Personen, die an schweren Krankheiten leiden. Die Behandlungspflege soll mit Hilfe der Pfleger und Pflegerinnen helfen, die Symptome der Krankheit zu kontrollieren, den Zustand wenn möglich zu verbessern und die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Für die Kosten der Behandlungspflege kommen die Krankenkassen auf. Die häusliche Pflege beinhaltet sowohl Behandlungspflege als auch hauswirtschaftliche Hilfe in der Wohnung des Patienten oder bei einem seiner Familienmitglieder, abhängig davon, wo der Pflegebedürftige wohnt.
Solche Arbeiten werden in der Regel von einem Pflegedienst übernommen.
Hierzu zählen u.a.; Beatmung, Infusionssetzung, Klysma, Klistier, Katheter, Beobachtung, Injektionen, Inhalationen und mehr.
Obwohl die Behandlungspflege oft mit der Grundpflege verwechselt wird, bestehen hier enorme Unterschiede. Die Grundpflege beinhaltet Hilfeleistungen im Alltag, keine medizinischen Tätigkeiten. Während die Behandlungspflege von der Krankenkasse finanziert wird, übernimmt die Pflegekasse die nötigen Kosen für eine Grundpflege. Die Grundpflege beinhaltet Hilfe beim Essen, Umziehen, Umlegen, Waschen und Hilfe im Haushalt.


Aktivierende Betreuung

Aktivierende Betreuung ist professionelle Betreuung zu Hause. Jedoch besteht ein Unterschied zur Behandlungspflege und auch zur Grundpflege. Obwohl Familienmitglieder so gut wie möglich helfen wollen und deswegen ihren Eltern/Großeltern alles abnehmen und selber erledigen, ist das nicht immer die angemessene und beste Lösung. Die Senioren werden durch solche Tätigkeiten träge. Genau das sollte aber im Alter verhindert werden. Deswegen setzt die aktivierende Betreuung auf die noch übrig gebliebenen eigenen Fähigkeiten der Pflegebedürftigen. Bei dementen Menschen beispielsweise funktioniert die Motorik in den meisten Fällen ungestört. Sie werden bei einer aktivierenden Form der Betreuung von der Pflegekraft dazu angeregt, alles, was sie selber machen können, auch selber zu erledigen Das fördert nicht nur ihren körperlichen Zustand, sondern auch das Selbstbewusstsein und die Lebensqualität.
Die aktivierende Betreuung leisten so zu sagen Unterstützung bei der Selbsthilfe.

Das Mehrgenerationenhaus

Mehrgenerationshäuser sind Einrichtungen, die Solidarität unter den Bewohnern verstehen. Es handelt sich hier nicht um gewöhnliche Häuser, in denen mehrere Generationen leben, sondern um betreutes Wohnen, wo eine Hand die andere wäscht, so zu sagen. Die jüngeren Bewohner kümmern sich um die älteren so gut es geht. Ausnahme von einer solchen Pflegeform sind natürlich Senioren, die medizinische Hilfeleistungen täglich in Anspruch nehmen müssen. Allerdings lässt sich auch hier eine Kombination aus Pflegedienst und betreuten Wohnen erstellen.


24 Stunden Pflege durch polnische Betreuerinnen – warum diese Form besonders beliebt ist

Der Unterschied zwischen einer Betreuerin und einer geschulten Pflegekraft, die beispielsweise im Pflegeheim arbeitet, liegt darin, dass sich eine Betreuerin, de bei den Pflegebedürftigen zu Hase arbeitet, ausreichend Zeit und Motivation hat sich voll und ganz auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Person zu konzentrieren. In Pflegeheimen ist das oft anders, da nicht jeder Bewohner einen eigenen Pfleger hat. Außerdem haben die Senioren durch die polnischen Pflegekräfte noch den Vorteil, dass sie in einer gewohnten Umgebung bleiben können. Optimal ist es natürlich, wenn man eine Betreuerin aus Polen täglich zu Hause zur Hand hat und zusätzlich dazu noch einen Pflegedienst in Anspruch nimmt, der bei eventueller medizinischer Notwendigkeit Hilfe leisten kann. So sind pflegebedürftige Personen in allen alltäglichen Situationen und Bedürfnissen sicher.


Leistungen einer 24 Stunden Betreuerin

Betreuungskräfte aus Polen in der 24 Stunden Pflege sind eine der beliebtesten Lösungen, wenn man Hilfe für seine Eltern/Großeltern oder als ältere Person für sich selbst sucht. Die Betreuerinnen aus Polen übernehmen innerhalb der 24 Stunden Pflege sowohl die Grundpflege von pflegebedürftigen Personen, als auch die aktivierende Betreuung und Hausarbeiten. Der klare Vorteil ist die Betreuungsmöglichkeit rund um die Uhr und die immer bleibende Option der Sofortabrufung. Betreuerinnen, die für eine Privatperson eingesetzt werden sind nur für diese Person zuständig und können sich voll und ganz ihrer Arbeit widmen. Das hat den Vorteil, dass keine pflegebedürftige Person vernachlässigt werden kann oder unter dem Druck überforderter Pfleger leiden muss. Individuelle Pflege im eigenen Heim ist das Erfolgsrezept solcher Pflegemöglichkeiten. Kombiniert mit einem Pflegedienst, der sich bei kranken Senioren um den Gesundheitszustand kümmert und alle notwendigen Eingriffe und Kontrollen regelmäßig durchführt, entsteht die optimale Lösung für eine rundum Betreuung in den eigenen vier Wänden.
Die häusliche Betreuung durch die polnischen Alltagsbegleiter hat in den letzten Jahren in den deutschen Haushälten an großer Bedeutung gewonnen. Das Gefühl von Geborgenheit in den vertrauten eigenen vier Wänden ist für die meisten Senioren ausschlaggebend, um sich für diese Form von Fürsorge zu entscheiden.
Die 24h Betreuung durch Pflegekräfte aus Polen, ermöglicht den Betreuungsbedürftigen in der eigenen Häuslichkeit zu bleiben und die eigenen Gewohnheiten und den eigenen Tagesrhythmus beizubehalten.

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Fazit

Wie oben schon genau erläutert, ist die 24 Stunden Pflege die optimale Lösung für Senioren, die gerne in ihrer eigenen Wohnung leben bleiben wollen und Hilfe in Anspruch nehmen möchten. Eine immer mehr wachsende Form der Pflege sind Betreuerinnen aus Polen, die 24 Stunden am Tag für Pflegebedürftige da sind. Eine Sofortabrufung versichert sofortigen Eingriff und Hilfeleistung durch die Pflegekraft, wenn dies nötig ist. Zusätzlich hierzu leisten Pflegedienste medizinische Versorgung und alles, was dazu gehört. Verbindet man diese beiden Formen der Versorgung von Senioren, hat man die optimale Lösung. Die vertraute Umgebung wird beibehalten, es ist kein Umzug nötig und trotzdem hat man jede Hilfe, die man im Alter im Alltag braucht. Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde sind ebenfalls entastet und ein harmonischer Alltag kann problemlos organisiert werden.